Bilanz

Erneut starkes Wachstum bei den Kundenausleihungen

Die Hypothekarforderungen konnten um CHF 29,3 Mio. (+ 5,8%) auf CHF 538,1 Mio. gesteigert werden. Die Forderungen gegenüber Kunden erhöhten sich um CHF 6,0 Mio. auf CHF 32,1 Mio. (+ 22,9%). Gesamthaft stiegen somit die Kundenausleihungen um CHF 35,3 Mio. auf CHF 570,2 Mio. an (+ 6,6%). Das Wachstum ist breit abgestützt und wurde im Einklang mit unserer auf Sicherheit bedachten Kreditpolitik realisiert.

 

Erfreuliche Entwicklung bei den Kundengeldern

Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen verzeichneten ein Wachstum von CHF 39,2 Mio.
(+ 9,3%). Besonders erfreulich ist, dass sich das Wachstum auch in diesem Jahr auf eine Vielzahl von bestehenden und neuen Kundenbeziehungen verteilt hat. Aufgrund der nach wie vor sehr tiefen Zinsen ergab sich bei den Kassenobligationen ein Rückgang von
CHF 2,9 Mio. (− 5,1%). Die gesamten Kundengelder erhöhten sich um CHF 36,4 Mio. auf CHF 513,0 Mio. (+ 7,6%).

 

Gesunde Refinanzierungsstruktur

Die Refinanzierungsquote (Kundengelder in Prozent der Kundenausleihungen) liegt auf komfortablen 90,0% und damit leicht über dem Vorjahreswert von 89,1%. Zur Liquiditäts- und Zinskostenoptimierung wurden Darlehen der Pfandbriefbank genutzt, welche um
CHF 12,7 Mio. erhöht wurden.

 

Deutliche Stärkung der Reserven für allgemeine Bankrisiken

Der Wettbewerb im Finanzgeschäft wird sich weiter verschärfen. Getreu unserer vorsichtigen Geschäftspolitik und aufgrund des sehr guten Geschäftsergebnisses wurden die Rücklagen deutlich erhöht. Mit CHF 1,8 Mio. wurden den Reserven für allgemeine Bankrisiken deutlich mehr zugewiesen als im Vorjahr (CHF 1,5 Mio.). Zudem wurden CHF 2,0 Mio. nicht mehr benötigte Rückstellungen in die Reserven für allgemeine Bankrisiken überführt. Diese erhöhten sich somit gesamthaft um CHF 3,8 Mio. Der Generalversammlung wird zudem unverändert eine Zuweisung aus dem Gewinn von CHF 550 000 an die freiwilligen Gewinnreserven beantragt. Für die notwendigen beziehungsweise steuerlich zulässigen Abschreibungen auf den Sachanlagen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen wurden CHF 457 744 verwendet.

Erfolgsrechnung

Steigerung Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft

Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft hat sich mit CHF 7,9 Mio. um CHF 224 206
(+ 2,9%) verbessert. Dafür massgebend waren neben dem Volumenwachstum insbesondere auch eine verbesserte Bewirtschaftung der Finanzanlagen sowie tiefere Refinanzierungskosten. Die vorteilhafte Risikoentwicklung unseres bestehenden Kreditportfolios liess die Auflösung von Wertberichtigungen für Ausfallrisiken im Umfang von CHF 132 353 zu. Gesamthaft resultiert ein höherer Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft von CHF 8,0 Mio. (+ 3,6%).

 

Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft auf Rekordhoch

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft präsentiert sich erneut auf Rekordniveau. Dank dem in den letzten Jahren initiierten Ausbau der Anlage- und Vermögensberatung sowie der sehr guten Börsenentwicklung 2019 nahm der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um CHF 53 845 auf CHF 956 244 zu
(+ 6,0%).

 

Leicht tieferer Geschäftsaufwand

Der Personalaufwand reduzierte sich um CHF 105 804 (− 3,6%). Im Vorjahr war im Personalaufwand hingegen eine einmalige Beitragszahlung seitens des Arbeitgebers von CHF 160 000 zur Sicherstellung der Leistungen im Zusammenhang mit dem Wechsel der Pensionskasse enthalten. Der Sachaufwand lag um CHF 72 434 (+ 3,7%) über dem Vorjahreswert. Daraus resultiert eine leichte Abnahme des Geschäftsaufwandes um
CHF 33 370 (− 0,7%).

 

Hohe Effizienz in den Arbeitsprozessen

Durch Optimierungen der Arbeitsprozesse und dem damit einhergehenden leicht tieferen Geschäftsaufwand konnte die Cost-Income Ratio im Berichtsjahr auf 52,0% (Vorjahr 55.0%) gesenkt werden, was im Quervergleich ein sehr guter Wert ist.

 

Kräftige Zunahme des Geschäftserfolges

Dank der erfreulichen Entwicklung in unserem Kerngeschäft sowie einmaliger Veräusserungserfolge aus den Finanzanlagen fiel der Geschäftserfolg im Vergleich zum Vorjahr um CHF 349 906 (+ 10,6%) deutlich höher aus und betrug per 31.12.2019 CHF 3,7 Mio. Der Jahresgewinn erhöhte sich mit CHF 57 076 bzw. 5,6% ebenfalls spürbar gegenüber dem Vorjahr.

 

Unverändert starke Eigenkapitalbasis

Die ausgewiesenen Eigenmittel stiegen unter Berücksichtigung der beantragten Gewinnverwendung auf CHF 61,0 Mio. (Vorjahr CHF 57,3 Mio.). Die gesetzlich geforderten Eigenmittel von CHF 26,0 Mio. (Vorjahr CHF 24,6 Mio.) werden damit deutlich übertroffen. Für den antizyklischen Kapitalpuffer sind CHF 3,7 Mio. gebunden. Die Eigenkapitalquote betrug hohe 18,8% (Vorjahr 18,6%). Die Leverage Ratio (ungewichtete Eigenmittelquote) erreicht per Ende 2019 einen ebenfalls sehr guten Wert von 9,0% (Vorjahr 9,1%) und übersteigt die derzeit geltende Mindestanforderung von 3% deutlich.

Mutation innerhalb des Verwaltungsrates

Anlässlich der kommenden Generalversammlung wird sich Ernst Moser, Messen nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat zur Verfügung stellen. Als Vizepräsident und langjähriges Mitglied des Verwaltungsrates hat Ernst Moser massgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der Bank. Anlässlich der kommenden Generalversammlung, wird als Ersatz Herrn Christian Bernhard, Solothurn, zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.

Sicherung Bankstandort in Lüterswil

Im Januar 2020 hat die SLB zudem ein Kaufrecht für eine Baulandparzelle in Lüterswil abgeschlossen. Dies ermöglicht der Bank auch auf lange Sicht am Firmensitz am Standort Lüterswil festhalten zu können. Moderne und zeitgemässe Räumlichkeiten sind die Grundlage effizienter Arbeitsprozesse und attraktiver Arbeitsbedingungen, was für die Zukunft entscheidende Erfolgspositionen sind.

 

Weiterführende Informationen zum Jahresabschluss 2019 können Sie den folgenden online verfügbaren Publikationen zum Geschäftsjahr 2019 entnehmen:

 

 

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